Foto. Besucher bei der Eröffnung der Ausstellung 'Flüchtlingskinder malen' am 29. August 1953
© Landesarchiv Berlin - Willy Kiel

12. Station: Transportstelle

Die Transportstelle regelte die Weiterleitung der Flüchtlinge ins Bundesgebiet. Da Flüchtlinge beim Betreten der DDR Verhaftung drohte, wurden sie ausgeflogen. Die West-Berliner Behörde buchte frei gebliebene Plätze auf Linienflügen der British European Airways oder der amerikanischen PAN AM, die zusammen mit der Air France die einzigen Fluglinien waren, die West-Berlin anfliegen durften.

Bis Anfang der 1970er Jahre flogen die Flüchtlinge vom Flughafen Tempelhof ab, in den Jahren danach gingen die Flüge vom Flughafen Tegel.

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