Foto. Flüchtlinge in ihrer Unterkunft im Notaufnahmelager Marienfelde bei der Lektüre der Zeitung, 8. Oktober 1953.
© Landesarchiv Berlin

Mittwoch, 7. Juni 2017
Presserundgang: Neue Sonderausstellung "Nach der Flucht - Wie wir leben wollen"

Im Fokus der Ausstellung stehen die Aufnahme und das Ankommen geflüchteter Menschen in Deutschland. Sie porträtiert Geflüchtete aus Afghanistan, Syrien, Tschetschenien und dem Iran in Filminterviews, die im Übergangswohnheim Marienfelde 2012 und 2016 entstanden sind. In fünf Themenräumen werden ihre Erfahrungen von Ankunft und Bleiben mit den kontroversen Debatten um Aufnahme und Abwehr, Diskriminierung und gesellschaftlicher Integration verknüpft. Interaktive Stationen geben den Besucherinnen und Besuchern Raum, sich über Heimat, Sprache und der Zukunft gemeinsamen Zusammenlebens zu verständigen. Am historischen Ort in Marienfelde, wo früher Flüchtlinge aus der DDR und (Spät-)aussiedlerInnen aufgenommen wurden, leben heute ca. 700 Geflüchtete aus 19 Ländern.
Die Ausstellung ist vom 14. Juni 2017 bis August 2018 zu sehen.

Presserundgang Nach der Flucht – Wie wir leben wollen

Datum Dienstag, 13. Juni 2017 | 10.30 Uhr
Ort Erinnerungsstätte Notaufnahmelager Marienfelde
Marienfelder Allee 66/80
12277 Berlin

Einleitung Dr. Maria Nooke | Leiterin Erinnerungsstätte Notaufnahmelager Marienfelde
Rundgang mit Kathrin Steinhausen und Cornelia Thiele | Kuratorinnen

Als GesprächspartnerInnen stehen Ihnen Mitglieder mehrerer geflüchteter und in der Ausstellung porträtierter Familien aus Afghanistan, Tschetschenien und Syrien zur Verfügung.

Bitte melden Sie sich per E-Mail bis zum 12. Juni an: presse[at">stiftung-berliner-mauer.de


Die Presseeinladung [PDF, 1,3 MB] und weitere Informationen zur Ausstellung finden Sie hier.

Eine Ausstellung der Stiftung Berliner Mauer in Kooperation mit dem Internationalen Bund. Mit Unterstützung des Landes Berlin und der Bundeszentrale für politische Bildung sowie dem Förderverein Erinnerungsstätte Notaufnahmelager Marienfelde