Foto. Flüchtlinge in ihrer Unterkunft im Notaufnahmelager Marienfelde bei der Lektüre der Zeitung, 8. Oktober 1953.
© Landesarchiv Berlin

Mittwoch, 17. Mai 2017
Spurensuche. Mut zur Verantwortung! Internationaler Museumstag 2017 in der Erinnerungsstätte Notaufnahmelager Marienfelde

Die Erinnerungsstätte Notaufnahmelager Marienfelde lädt am 21. Mai 2017 von 14.00 bis 18.00 Uhr anlässlich des Internationalen Museumstags zu einer vielfältigen Spurensuche ein. Die Angebote richten sich an alle Altersgruppen und sind kostenfrei.

Programm:

Ab 14.00 Uhr Entdeckungstour für Kinder in der Dauerausstellung

Ein Poesiealbum, ein Rucksack, eine Puppe: Warum sind sie Teil einer Ausstellung? Welche Geschichten von gelungener oder gescheiterter Flucht hinter diesen alltäglichen Gegenständen stehen, erkunden Kinder bei ihrer Entdeckungstour durch das Museum. Begleitet werden sie dabei von pädagogischen MitarbeiterInnen.

14.00 -15.00 Uhr Führung durch die Dauerausstellung „Flucht im geteilten Deutschland“
Anhand von Objektgeschichten erkunden die Besucher die Dauerausstellung „Flucht im geteilten Deutschland“. Die Überblicksführung spannt den Bogen von der Entscheidung zum Verlassen der DDR bis zur gesellschaftlichen Eingliederung in die Bundesrepublik. Das Notaufnahmelager Marienfelde als Schnittstelle zwischen dem alten und neuen Leben steht dabei im Zentrum.

15.30 -17.00 Uhr Fotoworkshop
Die Teilnehmenden erfahren vom Sammlungsleiter der Stiftung Berliner Mauer, welche Spuren und Einordnungsmerkmale auf historischen Fotos entdeckt werden können. Dazu werden Fotos aus dem Sammlungsbestand der Stiftung herangezogen. Gäste können auch eigene Fotos mitbringen.

Pressemitteilung als pdf [PDF, 1,1 MB]

Pressekontakt
Judith Bilger
Tel.: +49 (0)30 - 75 00 84 00
E-Mail an J. Bilger