Foto. Flüchtlinge in ihrer Unterkunft im Notaufnahmelager Marienfelde bei der Lektüre der Zeitung, 8. Oktober 1953.
© Landesarchiv Berlin

Dienstag, 15. März 2016
Die Sonderausstellung BRIDGE THE GAP wird bis Mitte September verlängert

Die Sonderausstellung BRIDGE THE GAP in der Erinnerungsstätte Notaufnahmelager Marienfelde wird bis zum 18. September 2016 verlängert.

Zu sehen sind 79 Fotografien, die Jugendliche aus dem Übergangswohnheim Marienfelder Allee für geflüchtete Menschen gemeinsam mit Berliner SchülerInnen von ihrem Wohnumfeld gemacht haben. Die Jugendlichen experimentierten auf ihren Streifzügen mit dem fotografischen Blick und beschäftigten sich mit ihrer Identität, Herkunft und ihren Lebensrealitäten. Das Resultat ist eine Ausstellung, in der die Jugendlichen ihr Leben aus der eigenen Perspektive beleuchten und Momentaufnahmen aus ihrer Welt präsentieren. Nach dem Willy-Brandt-Haus in Berlin, wo BRIDGE THE GAP im Sommer 2015 erstmalig zu sehen war, ist die Erinnerungsstädte Notaufnahmelager Marienfelde die zweite Station der Ausstellung.

„Mit dieser Ausstellung tragen wir dem großen Interesse der Besucher am Leben im Übergangswohnheim neben der Erinnerungsstätte Rechnung. Sie erhalten hier Einblicke in die Lebenswelten von jungen Flüchtlingen. Zudem ist die Sonderausstellung BRIDGE THE GAP ein wichtiger Baustein unseres Jahresprogramms, das unter dem Motto ‚Ankunft und Integration‘ steht“, erklärt Dr. Maria Nooke, die Leiterin der Erinnerungsstätte Notaufnahmelager Marienfelde.

Öffnungszeiten: Di – So 10:00 -18:00 Uhr. Der Eintritt ist frei.

Ein Projekt von
Freundeskreis Willy-Brandt-Haus, Gesellschaft für Humanistische Fotografie und Internationaler Bund IB Berlin-Brandenburg gGmbH
Gefördert durch das Projekt »Jugend ins Zentrum!« der Bundesvereinigung Soziokultureller Zentren e. V. im Rahmen des Programms »Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung« des Bundesministeriums für Bildung und Forschung.
In Kooperation mit der Evangelischen Schule Berlin Zentrum


Pressemitteilung als pdf [PDF, 310,00 KB]

Pressekontakt
Judith Bilger
Tel.: +49 (0)30 - 75 00 84 00
E-Mail an J. Bilger