Foto. Flüchtlinge in ihrer Unterkunft im Notaufnahmelager Marienfelde bei der Lektüre der Zeitung, 8. Oktober 1953.
© Landesarchiv Berlin

Dienstag, 10. November 2015
Presseeinladung: BRIDGE THE GAP

Fotokunstausstellung mit Momentaufnahmen aus dem Leben geflüchteter Jugendlicher in der Erinnerungsstätte Notaufnahmelager Marienfelde

Wie sehen geflüchtete Jugendliche sich und ihre Umgebung? Im Rahmen des Projekts „Bridge the Gap" haben Jugendliche aus dem Übergangswohnheim Marienfelder Allee gemeinsam mit Berliner SchülerInnen ihr Wohnumfeld erkundet. Resultat ist eine Ausstellung mit 88 Fotografien, die ab dem 17. November 2015 in der Erinnerungsstätte Notaufnahmelager Marienfelde gezeigt wird.
Eine Kamera immer dabei, experimentierten die Jugendlichen auf ihren Streifzügen mit dem fotografischen Blick und beschäftigten sich mit ihrer Identität, Herkunft und ihren Lebensrealitäten. Das Resultat ist eine Ausstellung, in der die Jugendlichen ihr Leben aus der eigenen Perspektive beleuchten und Momentaufnahmen aus ihrer Welt präsentieren.

Nach dem Willy-Brandt-Haus in Berlin, wo „Bridge the Gap“ im Sommer 2015 erstmalig zu sehen war, ist die Erinnerungsstädte Notaufnahmelager Marienfelde nun die zweite Station der Ausstellung.

Die Erinnerungsstätte kooperiert schon seit Jahren eng mit dem Internationalen Bund, der das heutige Übergangswohnheim Marienfelder Allee für geflüchtete Menschen auf dem Gelände des ehemaligen Notaufnahmelagers betreibt.

Ausstellungseröffnung „Bridge the Gap“
Termin: Dienstag, 17. November 2015, 18.00 Uhr
Ort: Erinnerungsstätte Notaufnahmelager Marienfelde

Marienfelder Allee 66/80, 12277 Berlin

Vernissage in Anwesenheit beteiligter Jugendlicher aus dem Übergangswohnheim Marienfelder Allee.

Ausstellungsdauer: 18. November 2015 bis 31. März 2016
Öffnungszeiten: Di – So, 10.00 – 18.00 Uhr


Der Eintritt ist frei. Bitte melden Sie sich per E-Mail (bilger(at)stiftung-berliner-mauer.de) oder Fax (030/75 44 66 34) an.

Ein Projekt von
Freundeskreis Willy-Brandt-Haus, Gesellschaft für Humanistische Fotografie und Internationaler Bund IB Berlin-Brandenburg gGmbH
Gefördert durch das Projekt »Jugend ins Zentrum!« der Bundesvereinigung Soziokultureller Zentren e. V. im Rahmen des Programms »Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung« des Bundesministeriums für Bildung und Forschung.
In Kooperation mit der Evangelischen Schule Berlin Zentrum


Presseinladung als pdf [PDF, 270,00 KB]

Pressekontakt
Judith Bilger
Tel.: +49 (0)30 - 75 00 84 00
E-Mail an J. Bilger