Foto. Flüchtlinge warten vor dem Notaufnahmelager Marienfelde auf Einlass, 14. August 1961.
© DHM-Schirner

Gedenken an Flucht und Ausreise (1995)

Am 30. Juni 1995 enthüllte der Verein in Anwesenheit der Senatorin Ingrid Stahmer und des Spenders Georg Gafron eine Gedenktafel an der Fassade des Eingangsgebäudes. Die Gedenktafel soll an die Bedeutung erinnern, die das Notaufnahmelager Marienfelde während des Kalten Krieges hatte.

Die Inschrift der Gedenktafel:

„Von 1953-1990 waren diese Gebäude als Notaufnahmelager Marienfelde erste Anlaufstelle für Flüchtlinge aus der DDR auf Ihrem Weg in die Freiheit. Während dieses Zeitraumes wurden über 1.350.000 Menschen mit Hilfe von deutschen und alliierten Dienststellen sowie Wohlfahrtsorganisationen aufgenommen, betreut und in die Länder der Bundesrepublik Deutschland weitergeleitet.

Berlin, den 30 Juni 1995
Erinnerungsstätte Notaufnahmelager
Marienfelde e.V.“

Gedenktafel zur Flucht im geteilten Deutschland, © ENM