Foto. Wartende Flüchtlinge vor der Neuaufnahme im Notaufnahmelager Marienfelde, 13. Juli 1961.
© Landesarchiv Berlin

Überblicksführung und Zeitzeugengespräch (Gruppenführung)

Warum entschloss sich der Einzelne, die DDR zu verlassen? Wie überwand er die Grenze, und wie empfing ihn der "Goldene Westen"? Die Überblicksführung durch die Ausstellung „Flucht im geteilten Deutschland“ spannt den Bogen von der Entscheidung zum Verlassen der DDR bis zur gesellschaftlichen Eingliederung in die Bundesrepublik. Dabei werden wichtige politische Entwicklungen mit persönlichen Erfahrungen der Flüchtlinge und Ausgereisten in Beziehung gesetzt.

Im Anschluss an die Führung findet ein moderiertes Zeitzeugengespräch mit einem ehemaligen Flüchtling oder Übersiedler aus der DDR statt. Die individuellen Erlebnisse, Erfahrungen und Erinnerungen von Zeitzeugen sind für die Vergegenwärtigung der Vergangenheit von zentraler Bedeutung. Ihre Berichte veranschaulichen, dass hinter anonymen Fluchtzahlen Einzelschicksale stehen.

Dauer:
2,5 Stunden
Kosten:
5,00 € / erm. 3,00 €, Sockelbetrag: 50 € (inkl. 10 Personen)
für SchülerInnen kostenfrei
Kontakt:
Jasmin Dieringer, Telefon: +49 (0)30 – 75 00 84 00
Anmeldung:
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