Foto. Flüchtlinge warten vor dem Notaufnahmelager Marienfelde auf Einlass, 14. August 1961.
© DHM-Schirner

Entstehungsgeschichte

Die Existenz der Erinnerungsstätte verdankt sich der Initiative von ehemaligen Flüchtlingen, Mitarbeitern des Notaufnahmelagers sowie interessierten Wissenschaftlern. Kurz nachdem die Aufnahme von Flüchtlingen und Übersiedlern aus der DDR im Juli 1990 geendet hatte, begannen sie damit, Gegenstände, Dokumente und Informationen zum Leben und zur Arbeit in Marienfelde zu sammeln.

Im Oktober 1993 gründeten sie den Verein „Erinnerungsstätte Notaufnahmelager Marienfelde“ mit dem Ziel, die Geschichte des Notaufnahmelagers und der deutsch-deutschen Fluchtbewegung zu erforschen, zu dokumentieren und einer breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Der Verein wurde 1994 als gemeinnützig anerkannt. Die Mitglieder engagierten sich in vielfältiger Weise für die Ziele des Vereins.

Erfahren Sie mehr über die Geschichte der Erinnerungsstätte Notaufnahmelager Marienfelde…

Seit 2009 ist die Erinnerungsstätte Teil der Stiftung Berliner Mauer, die durch Gesetzbeschluss vom 17. September 2008 als rechtsfähige Stiftung des öffentlichen Rechts errichtet worden ist. Zur Stiftung gehört neben der Erinnerungsstätte Notaufnahmelager Marienfelde die Gedenkstätte Berliner Mauer an der Bernauer Straße.

Mit der Aufnahme der Erinnerungsstätte in die Stiftung Berliner Mauer hat sich der Trägerverein aufgelöst und ein Förderverein wurde gegründet.