Foto. Flüchtlinge warten vor dem Notaufnahmelager Marienfelde auf Einlass, 14. August 1961.
© DHM-Schirner

Die erste Ausstellung (1993 – 2005)

Bereits vor seiner offiziellen Gründung eröffnete der Verein zusammen mit dem Landesamt für Zentrale Soziale Aufgaben im August 1993 eine erste Ausstellung. Die Ausstellung, die in einem der Wohnblocks auf dem Lagergelände untergebracht war, vermittelte auf rund 100 m² die Geschichte des Ortes und den Ablauf des Notaufnahmeverfahrens.

Blick in die alte Ausstellung (1993-2004) zur deutsch-deutschen Fluchtbewegung, © ENM
Im Jahr 1998 wurde die Erinnerungsstätte in Marienfelde von der Enquete-Kommission „Überwindung der SED-Diktatur im Prozess der deutschen Einheit“ des Deutschen Bundestages als Gedenkstätte von gesamtstaatlicher Bedeutung eingestuft. Diese Auszeichnung, das stetig steigende Besucherinteresse sowie politische Unterstützung auf Bundes-, Landes- und Bezirksebene spornten die Vereinsmitglieder an, die Ausstellung komplett zu überarbeiten und zu erweitern (Projekt „Neue Ausstellung“).

2005 wurde die erste Ausstellung des Vereins von der Ausstellung „Flucht im geteilten Deutschland“ abgelöst, die heute im ehemaligen Haupthaus des Notaufnahmelagers zu sehen ist.