Foto. Flüchtlinge warten vor dem Notaufnahmelager Marienfelde auf Einlass, 14. August 1961.
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Verleihung des Bundesverdienstkreuzes an Harald Fiss (2005)

Anlässlich der Eröffnung der neuen Ausstellung am 14. April 2005 überreichte Sozialsenatorin Dr. Heidi Knake-Werner dem damaligen Vereinsvorsitzenden Harald Fiss das Bundesverdienstkreuz. In ihrer Laudatio hob die Senatorin seinen großen persönlichen Einsatz für die Erinnerungsstätte hervor. Sie würdigte sein Engagement als Beispiel für eine gelungene Kombination von geschichtlichem Bewusstsein und bürgerschaftlichem Engagement: „Harald Fiss hat nach der Wiedervereinigung als damaliger leitender Mitarbeiter des heutigen Landesamtes für Gesundheit und Soziales die Entwicklung in Marienfelde miterlebt und mitbestimmt. So hat er die Initiative ergriffen, auf dem ehemaligen Lagergelände eine Dauerausstellung zur Erinnerung an die deutsch-deutsche Fluchtbewegung einzurichten. Seit August 1993 dokumentiert die Ausstellung sehr anschaulich diese für viele Menschen dramatischen Ereignisse. Harald Fiss ist es zu verdanken, dass auch die neue Ausstellung realisiert und durch öffentliche Zuwendungen, Sponsoren, private Spenden sowie erhebliche Eigenmittel der Vereinsmitglieder finanziert werden konnte.“

Harald Fiss war von 1985 bis 1990 Leiter des Notaufnahmelagers Marienfelde und von 1995 bis 2007 Vorsitzender des Trägervereins.