Foto. Malklasse für Flüchtlingskinder des Lagers Cuvrystraße in Kreuzberg, Mai 1953.
© Landesarchiv Berlin

Alltag und Flucht im geteilten Deutschland

Die Schülerinnen und Schüler besuchen an einem Tag zwei zentrale Erinnerungsorte der deutschen Teilungsgeschichte: Die Gedenkstätte Berliner Mauer und die Erinnerungsstätte Notaufnahmelager Marienfelde. Beide Orte eröffnen jeweils spezifische Zugänge zur Thematik.

In der Bernauer Straße erhält die Gruppe in einer Führung vielfältige Informationen zur Geschichte des Mauerbaus und seinen Folgen. Im anschließenden Gespräch mit einem Zeitzeugen erfragen die Schüler individuelle Alltagserfahrungen im geteilten Deutschland. Auch Gründe und konkrete Anlässe für eine Flucht in den Westen werden diskutiert.

Die Projektarbeit in der Erinnerungsstätte Notaufnahmelager Marienfelde vertieft und erweitert die angesprochenen Themen. Die Schüler werden in vier zentrale Kapitel der Ausstellung – „Gründe zu gehen“, „Wege in den Westen“, „Das Notaufnahmeverfahren“ und „Im Westen angekommen“ – eingeführt. Dort erarbeiten sie gruppenweise in eigenständiger Recherche eine Präsentation.

Alter/Klasse:
ab 9. Klasse
Dauer:
6 Stunden (inklusive Mittagspause und S-Bahnfahrt)
Alter:
empfohlen ab 14 Jahren
Teilnehmerzahl:
mindestens 10 TeilnehmerInnen
Kosten:
kostenfrei
Anmeldung:
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