Foto. Malklasse für Flüchtlingskinder des Lagers Cuvrystraße in Kreuzberg, Mai 1953.
© Landesarchiv Berlin

Sonderflug - Start in ein neues Leben

Exemplarisch lernen die Schülerinnen und Schüler Geschichten von Menschen kennen, die in den 1950er Jahren aus der DDR nach West-Berlin geflohen sind und von dort über den Flughafen Tempelhof ausgeflogen wurden. Was waren ihre Hoffnungen und Erwartungen an ein Leben im Westen? Haben sie sich erfüllt?

Der Workshop lädt dazu ein, anhand der Biografien Ursachen und Umstände der Flucht zu erkunden und insbesondere danach zu fragen, wie es für die Menschen nach ihrer Flucht weiterging. Der Blick auf ihre Lebenswege erlaubt auch einen Brückenschlag in die Gegenwart: Was sind Voraussetzungen für ein gutes Ankommen – damals und heute?

Der Workshop kann wahlweise in der Erinnerungsstätte oder in der Zollgarage am Flughafen Tempelhof stattfinden. An beiden Orten vermittelt historisches Filmmaterial Einblicke in die Situation in West-Berliner Flüchtlingslagern sowie den Ablauf des Notaufnahmeverfahrens und die Organisation des Abflugs gen Westen. Am Flughafen Tempelhof wird das Programm um eine Erkundungstour über das Flughafengelände ergänzt.

Alter/Klasse:
Ab 10 Klasse
Dauer:
3 Stunden
Teilnehmerzahl:
mindestens 10 TeilnehmerInnen
Sprachen:
Deutsch oder Englisch
Kosten:
kostenfrei
Anmeldung:
Bitte verwenden Sie unser Anmeldeformular

Kombi-Angebot

Der Workshop wurde anlässlich der Ausstellung „Ein weites Feld. Der Flughafen Tempelhof und seine Geschichte“ in Kooperation mit der Stiftung Topographie des Terrors entwickelt. Er kann auch in Kombination mit den Workshops „KZ Columbia: Berliner Konzentrationslager und früher Terror“ oder „Der Flughafen Tempelhof: Luftfahrtrüstung und Zwangsarbeit“ als Zweitagesformat gebucht werden. Wenn Sie ein Kombi-Angebot buchen möchten, vermerken Sie dies bitte auf dem Anmeldeformular im Feld "Kurzbeschreibung der Gruppe".

Mehr zur Ausstellung und den Workshops der Stiftung Topographie des Terrors erfahren Sie hier: