Foto. Besucher bei der Eröffnung der Ausstellung 'Flüchtlingskinder malen' am 29. August 1953
© Landesarchiv Berlin - Willy Kiel

2. Station: Alliierte Sichtungsstellen

Die Geheimdienste der Amerikaner, Briten und Franzosen versuchten, Spione und straffällig gewordene Personen frühzeitig zu identifizieren. Zudem hofften sie, von den Flüchtlingen nützliche Informationen über die DDR zu erhalten. Sie überprüften nacheinander die in der Neuaufnahme gemachten Angaben der Flüchtlinge. Wenn Widersprüche zutage traten oder es sich um Flüchtlinge mit besonderem Wissen etwa zu Militär- oder Forschungseinrichtungen in der DDR handelte, wurden die Befragungen in Dienststellen außerhalb des Lagers fortgesetzt. 1979 legten Amerikaner und Briten ihre Dienststellen zusammen.

Nächste Station: Zuständigkeitsprüfung