Di, 27.03.2012 - 19:00 Uhr
1952 - Kirchenkampf und verschärfte Repression in der DDR: Erste Notaufnahmelager in West-Berlin
KURZVORTRAG UND DISKUSSION
Ein wesentlicher Teil der 1952 verschärften Repression in der DDR war der offene Kampf des SED-Regimes gegen die Evangelische Kirche und vor allem deren Jugendarbeit in den "Jungen Gemeinden". Die Folge des wachsenden politischen Drucks war eine stark zunehmende Zahl von Flüchtlingen in West-Berlin. Hier mussten 1952 erste Notaufnahmelager errichtet werden, wobei nicht selten Lager aus der NS-Zeit reaktiviert wurden. Die Aufnahme und Integration der Flüchtlinge erforderten große Anstrengungen.
Kurzvortrag:
Bettina Effner, Leiterin der Erinnerungsstätte Notaufnahmelager Marienfelde
Diskussion:
Prof. Dr. Martin Greschat, Kirchenhistoriker
Dr. Ilko-Sascha Kowalczuk, Historiker
Prof. Axel Noack, Kirchenhistoriker
Moderation:
Dr. Jacqueline Boysen, Studienleiterin bei der Evangelischen Akademie zu Berlin
Ort:
Französischer Dom, Gendarmenmarkt 5, Berlin-Mitte
In Kooperation mit der Evangelischen Akademie zu Berlin und dem Berliner Landesbeauftragten für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes der ehemaligen DDR

