Foto. Besucher bei der Eröffnung der Ausstellung 'Flüchtlingskinder malen' am 29. August 1953
© Landesarchiv Berlin - Willy Kiel

Sonderausstellungen

In Vorbereitung

WECHSELSEITIG. RÜCK- UND ZUWANDERUNG IN DIE DDR 1949 BIS 1989

Laufzeit: 4.11.2016 - 17.4.2017
Eröffnung am 3. November 2016 18.00 Uhr


Die Sonderausstellung „WECHSELSEITIG. RÜCK- UND ZUWANDERUNG IN DIE DDR 1949 BIS 1989“ erzählt die kaum bekannte Geschichte jener Menschen, die von der Bundesrepublik in die DDR einwanderten. Die meisten der etwa 500.000 Personen, die über die innerdeutsche Grenze von West nach Ost wechselten, wählten diesen Weg vor dem Mauerbau – aus Gründen, die häufig Ursache für Migration sind: Sie kehrten zurück zu ihren Familien und Freunden, hatten sich verliebt, flohen vor Strafverfolgung oder suchten Arbeit und ein besseres Leben. Nur eine Minderheit ging diesen Weg aus politischer Überzeugung.

Die Ausstellung lässt diesen bisher wenig beachteten Aspekt deutsch-deutscher Geschichte am Beispiel der Lebensgeschichten prominenter und unbekannter Übersiedler lebendig werden. Gleichzeitig geht sie vertiefend auf übergreifende Themen der West-Ost-Migration ein, auf die deutsch-deutschen Propagandaschlachten, den Alltag in den Aufnahmeheimen, die Erfahrungen der Übersiedler in der DDR-Gesellschaft und auf die oft entscheidende Rolle des Ministeriums für Staatssicherheit.

Eine Ausstellung von exhibeo e. V. – Gesellschaft für politische, kulturelle und historische Forschung und Bildung (Berlin) in Kooperation mit der Stiftung Berliner Mauer, gefördert von der Stiftung Deutsche Klassenlotterie Berlin und der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur

Bridge the Gap

Foto Bridge the Gap
Die Sonderausstellung »Bridge the Gap« ist eine Fotokunstausstellung mit Momentaufnahmen aus dem Leben geflüchteter Jugendlicher.
Foto aus der ausstellung Bridge the Gap

Wie sehen geflüchtete Jugendliche sich und ihre Umgebung, was wollen sie zeigen? Im Rahmen des Projekts »Bridge the Gap« haben Jugendliche aus dem Übergangswohnheim Marienfelder Allee gemeinsam mit Berliner Schüler/innen ihr Wohnumfeld und Berlin erkundet.
Foto aus der Ausstellung Bridge the Gap



Eine Kamera immer dabei, experimentierten sie auf ihren Streifzügen mit dem fotografischen Blick und beschäftigten sich mit Hilfe des Mediums mit ihrer Identität, ihrer Herkunft und ihren Lebensrealitäten. Das Resultat ist eine Ausstellung, in der die Jugendlichen ihr Leben aus der eigenen Perspektive beleuchten und Momentaufnahmen aus ihrer Welt präsentieren.


Laufzeit: 18.10.2015 - 18.09.2016
Der Eintritt ist frei.

Ein Projekt von
Freundeskreis Willy-Brandt-Haus, Gesellschaft für Humanistische Fotografie und Internationaler Bund IB Berlin-Brandenburg gGmbH

Gefördert durch das Projekt »Jugend ins Zentrum!« der Bundesvereinigung Soziokultureller Zentren e. V. im Rahmen des Programms »Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung« des Bundesministeriums für Bildung und Forschung.

In Kooperation mit der Evangelischen Schule Berlin Zentrum


Fotos: aus der Ausstellung »Bridge the Gap«, © GfHF, 2015

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Öffnungszeiten

Di bis So 10.00 - 18.00 Uhr
Der Eintritt ist frei.

Kontakt

Judith Bilger
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Fon: +49 (0)30 - 75 00 84 00
E-Mail schreiben

Und das gab es in der Vergangenheit...

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