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Foto. Flüchtlinge warten im Notaufnahmelager Marienfelde auf den Fortgang ihres Aufnahmeverfahrens, April 1960.
© Landesarchiv Berlin
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Sammlungen

Die Erinnerungsstätte hat es sich zur Aufgabe gemacht, die materielle Überlieferung zur Geschichte des Ortes und der deutsch-deutschen Fluchtbewegung zu sammeln und zu bewahren.

Die Sammlung umfasst Gegenstände und Dokumente aus dem Notaufnahmelager und dem Notaufnahmeverfahren sowie Lebenszeugnisse ehemaliger Flüchtlinge und Übersiedler aus der DDR.

Aber nicht allein die materiellen Hinterlassenschaften finden Eingang in unsere Sammlungsbestände. Auch die mündliche Überlieferung zur Flucht im geteilten Deutschland wird in Form von lebensgeschichtlichen Interviews im Zeitzeugenarchiv der Erinnerungsstätte bewahrt.

Darüber hinaus verfügt die Erinnerungsstätte über ein historisches Pressearchiv, das im Zeitraum von 1953 bis 1990 von verschiedenen Dienststellen des Notaufnahmelagers angelegt wurde. Es enthält überwiegend Meldungen und Berichte aus der Berliner Tagespresse über die Fluchtbewegung aus der DDR, die Flüchtlingspolitik der Bundesrepublik sowie die deutsch-deutschen Beziehungen.