Maria Matthes | 20.10.2009 | 20:13 Uhr
Maria Matthes
Meine Eltern sind mit ihren 3 Kindern (Veronika 5J., Maria 1einhalb J. und Christina ein halbes Jahr) an Weihnachten (25. 12.1955) von Potsdam mit der S-Bahn nach Westberlin geflüchtet und Gott sei Dank im Flüchtlingslager Marienfelde aufgenommen worden. Wir wurden dann nach Stade ausgeflogen. Ob sich irgendjemand an diese Familie erinnert? Gibt es vielleicht ein Bilderarchiv? Ich wäre sehr dankbar, etwas mehr zu erfahren.
Herzlich
Maria Matthes
Torsten Seifert | 13.10.2009 | 18:29 Uhr
Wir meine Eltern, Mutter hochschwanger und 3 Kinder sind im November 1988 nach Berlin West übergesiedelt. Da wir erst spät abends im Lager ankamen, waren die Französichen Allierten nicht erfreut und fragten warum wir um diese Uhrzeit erst kämen. Man konnte es sich halt nicht aussuchen wann man in die Freiheit durfte! Ansonsten wurden wir herzlich aufgenommen. Allerdings waren auch zu dem Zeitpunkt viele deutschstämmige Polen und Russen in dem Lager und die Deutschen aus der "DDR" wurden eher zweitrangig behandelt. So ist meine Erinnerung an diese Zeit. Trozdem vielen Dank an alle die uns unterstützt haben im Lager.
Marita Patos | 31.07.2009 | 17:19 Uhr
Ich bin geboren und aufgewachsen in Ost- Berlin der damaligen DDR.Es war eine schwere Zeit.1977 war ich in Hoheneck, in Giessen,und dann in das Notaufnahmelager Marienfelde mit meiner Familie.Alle waren so nett und freundlich zu uns.
noch Heute kann ich diese Zeit nicht vergessen.Vielen Dank!!!!
Seit 1985 wohne ich in Kalifornien USA
Rudi Krebs | 19.03.2009 | 15:57 Uhr
Am 25.11.1957 bin ich von Thüringen nach Berlin Marienfelde geflohen. Es waren vor mir über 1000 Leute, die an einem Tag geflohen waren. Ich war 17,5 Jahre alt. Ich wurde sehr gut aufgenommen. Vielen Dank
Christian Plötz | 08.02.2009 | 20:31 Uhr
Im Herbst 1955 kam ich mit meinen Eltern und zwei Brüdern (8 und 2 Jahre alt) als 6-jähriger nach Marienfelde. Nach einer abenteuerlichen Autofahrt sind wir in Ost-Berlin in die SBahn gestiegen. Auch heute erinnere ich mich gut an die Flucht. Wir hatten nur noch, was wir am Körper trugen. Das war nicht viel, weil meine Eltern Angst hatten, entdeckt zu werden. Wir waren lange ( drei Monate ?) in Marienfelde. Ich musste erstmals in den Kindergarten gehen, damit meine Eltern die Formalitäten erledigen konnten. Von der Ankunft weiß ich, dass wir uns in lange Reihen anstellen mussten, um aufgenommen zu werden.
Später sind wir ausgeflogen worden und ins Flüchtlingslager Volkmarsen bei Kassel gekommen. Heute lebe ich in Aachen.
Marienfelde war für uns das Sprungbrett in die Freiheit.
Christian Plötz
Beate Eschenbach | 02.02.2009 | 15:02 Uhr
Meine Eltern Rolf u. Christa Eschenbach kammen 1957 aus Oelsnitz/Vogtland nach Berlin Marienfelde, vielleicht gibt es Jemanden der sich an Fam. Eschenbach erinnert.
Liebe Grüeße
Beate Eschenbach

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