Foto. Malklasse für Flüchtlingskinder des Lagers Cuvrystraße in Kreuzberg, Mai 1953.
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Bildung

Das ehemalige Notaufnahmelager Marienfelde ist ein Ort der Erinnerung, aber auch ein Ort der Information, der Reflexion und Diskussion. Speziell für Schulklassen und Jugendgruppen bieten wir ein vielfältiges Programm an. Es reicht von einer Begleitung durch die Ausstellung bis zu handlungsorientierter mehrstündiger Projektarbeit.

Der authentische Ort und die Ausstellung laden Schülerinnen und Schüler zur aktiven Geschichtsaneignung ein. Das breite Spektrum an Themen und Materialien eröffnet vielfältige inhaltliche und methodische Zugänge zur deutschen Nachkriegsgeschichte bis 1990 und bietet zahlreiche Anknüpfungspunkte an weiterführende, aktuelle Fragestellungen:

  • In Marienfelde wird der Systemkonflikt zwischen Ost und West sowohl in seinen deutsch-deutschen wie in seinen internationalen Dimensionen greifbar.
  • Am Beispiel der Fluchtbewegung wird deutlich, dass die Geschichte von DDR und Bundesrepublik nicht lediglich parallel zu betrachten, sondern als Beziehungsgeschichte zu begreifen ist.
  • Die Beschäftigung mit der Fluchtbewegung führt eindrücklich vor Augen, welchen Stellenwert Grundrechte wie freie Wahlen, Meinungsfreiheit und Recht auf Freizügigkeit für ein Gemeinwesen und für das eigene Leben haben.
  • Das ehemalige Notaufnahmelager ist ein Ort, der das Verständnis für Ursachen, Verläufe und Probleme historischer wie aktueller Wanderungsbewegungen befördern kann.

Lernen Sie unsere museumspädagogischen Angebote kennen. Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

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Kathrin Steinhausen
Wiss. Mitarbeiterin
Fon: +49 (0)30 - 75 65 73 94
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