Über uns
Die Erinnerungsstätte Notaufnahmelager Marienfelde ist das zentrale Museum in Deutschland zum Thema Flucht und Ausreise aus der DDR.
Wie kaum ein anderer Ort beleuchtet sie die Verschränkung von ost- und westdeutscher Geschichte: Die Abwanderung aus der DDR in die Bundesrepublik hatte massive Auswirkungen auf die politische, wirtschaftliche und gesellschaftliche Entwicklung in beiden deutschen Staaten. Im Notaufnahmelager Marienfelde – einst an der Nahtstelle der konkurrierenden Systeme gelegen – geraten beide Seiten der Grenze in den Blick.
Die doppelte deutsche Nachkriegsgeschichte spiegelt sich aber nicht nur in Politik und Gesellschaft. Sie zeigt sich auch und vor allem in den Lebenswegen der Flüchtlinge und Übersiedler, deren Erfahrungen Ost und West umfassen. Marienfelde ist also nicht nur ein politischer, sondern für die vielen betroffenen und beteiligten Menschen ein ganz persönlicher Erinnerungsort.
Die Erinnerung an Teilung und Grenze lebendig zu halten und nachfolgenden Generationen zu vermitteln ist die Hauptaufgabe der Erinnerungsstätte. Mit unserer Dauerausstellung, einem vielfältigen Bildungs- und Veranstaltungsprogramm, Sonderausstellungen und Forschungsprojekten möchten wir das Thema „Flucht im geteilten Deutschland“ einer breiten Öffentlichkeit nahe bringen.

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